Ab dem 1. Dezember werden, wie in jedem Jahr Klein und Groß mit 24 kleinen Überraschungen verwöhnt.
Dieser weihnachtliche Brauch war ursprünglich eine reine Zählhilfe. So hängten protestantische Familien ab dem 19. Jahrhundert 24 religiöse Bilder an die Wand. In einer anderen Variante waren 24 an die Wand gemalte Kreidestriche, von denen die Kinder täglich einen wegwischen durften.
Eine niedliche Geschichte zur Entstehung des Adventskalenders, wie wir ihn heute kennen, ist die Folgende: Wir verdanken alles dem kleinen Gerhard Lang aus München. Der plagte seine Mutter ständig mit der Frage, wann denn nun endlich Weihnachten sei. Um dem Kleinen die Wartezeit zu versüßen, sann die Mutter auf Abhilfe und fand sie auch:
- sie legte Plätzchen in kleine Schachteln
- klebte diese auf einen Karton
- schrieb auf jedes Schächtelchen eine Zahl
- jeden Tag durfte der kleine Gerhard ein Schächtelchen öffnen
Wie es der Zufall wollte, gehörte den Eltern die lithografische Kunstanstalt, die 1904 den ersten Adventskalender druckte. So kamen die ersten Adventskalender Anfang des 20. Jahrhunderts in Hamburg und München auf den Markt. Der uns bekannte Kalender mit Türchen und Motiven folgte nach 1920 und kleine Schokoladenüberraschungen erwarteten Kinder von der 50er Jahren an.
Unser Tipp: Für alle Schwangeren und die, die es werden wollen, basteln Sie sich noch schnell Ihren eigenen Adventskalender. Dazu basteln Sie wie der kleine Gerhard 24 Schächtelchen und legen jeweils eine Folsäuretabeltte hinein. So denken Sie jeden Tag auf eine lustige Art an die Einnahme des Folsäure Präparates.


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